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Gesundheitstreff am 17.03. im Karlsbader Klinikum

Versicherte haben nicht nur im Krankheitsfall Anspruch auf Leistungen ihrer Krankenversicherung. Auch Vorsorge- und Rehabilitationsleistungen im Vorfeld und nach Eintritt einer Krankheit gehören zu den Leistungen, die früher unter dem Begriff „Kuren“ verstanden wurden.

Vorsorgeleistungen sollen den Eintritt oder die Verschlimmerung einer Erkrankung verhüten, Rehabilitationsleistungen schwerwiegende Krankheitsfolgen mindern. Nicht immer ist die Krankenkasse zuständig. Zum Beispiel: Für Erwerbstätige stellt in der Regel der Rentenversicherungsträger die Rehabilitationsleistungen zur Verfügung.

Die Gutachter des MDK (Medizinischer Dienst der Krankenversicherung) entscheiden über die medizinischen Voraussetzungen für eine Rehabilitationsmaßnahme. Dieser Entscheidung liegen verschiedene Richtlinien und die „Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit“ (ICF) zugrunde.  

Am Donnerstag, den 17.März, lädt AMSEL e.V. gemeinsam mit dem SRH Klinikum Karlsbad-Langensteinbach zum monatlichen Gesundheitstreff, diesmal mit dem Fachvortrag „Rehabilitationsmaßnahmen und der MDK – was ist wichtig zu wissen?“, ein. Referent Dr. med. Thomas Rösel, Facharzt für Neurologie, MDK Pforzheim, wird die Richtlinien und die ICF in ihren Grundzügen vorstellen und anhand von Beispielen erläutern.

Ein Schwerpunkt der Veranstaltung liegt auf neurologischen Erkrankungen wie der Multiplen Sklerose aber auch allgemeine Aspekte beleuchtet Dr. Thomas Rösel. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Beginn ist 19 Uhr im Hörsaal des Klinikums, Guttmanstr.1, in Karlsbad. 

Weitere Informationen unter:
http://www.mdk.de
https://www.amsel.de

 

9. März 2016 15:29 Uhr Alter: 80 Tage