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Frau
Lisa Wacker

Tel: 07251 922 122
erstehilfe@drk-karlsruhe.de

Am Mantel 3
76646 Bruchsal

 

Frühdefibrillation

Seit Beginn des Jahres 2000 werden nach und nach automatische externe Defibrillatoren (AED) eingesetzt, um so früh wie möglich ein Kammerflimmern zu beenden. Diese „Frühdefibrillation“ wird ausdrücklich vom European Resuscitation Council und der Bundesärztekammer zur Anwendung durch First-Responder-Gruppen empfohlen.

Um dem notwendigen Schulungsbedarf gerecht werden zu können, wurden im Vorfeld 16, überwiegend hauptamtlich tätige, Rettungsassistenten als Multiplikatoren ausgebildet. Es ist zu berücksichtigen, dass es sich bei den örtlichen Ersthelfern nicht um „Laien“ handelt, die plötzlich defibrillieren sollen, sondern um ausgebildete Sanitäter der Hilfsorganisationen. Für den Einsatz in derartigen Programmen kommen daher auch nicht die üblichen AEDs in Frage.

Das First-Responder-Konzept stellt eine Alternative in den Bemühungen um die Verkürzung des therapiefreien Intervalls im Rettungsdienst dar. Verglichen mit den mühsamen Versuchen, die Qualität und Quantität von Ersthelfern in der Bevölkerung zu verbessern, hat der Ansatz einige Vorteile. So sind erste Ergebnisse vielversprechend, was die Effektivität und Finanzierbarkeit dieser Strategie betrifft. In logischer Konsequenz werden im vorgestellten Karlsruher Projekt die beteiligten Gruppen seit Mitte 2000 mit automatischen externen Defibrillatoren (AED) ausgestattet, um so das therapiefreie Intervall zur Beendigung lebensbedrohlicher Herz-Rhythmus-Störungen signifikant zu verkürzen.