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Ansprechpartner

Juliane Freiesleben-Catoir

Tel: 0721 955 95 170
soziales@drk-karlsruhe.de

Ettlinger Straße 13

76137 Karlsruhe

Arztmobil für Wohnungslose

>>> Dieses Projekt befindet sich noch in der Planungsphase <<<

Gesundheitliche Versorgung von Wohnungslosen

Mit einem „Karlsruher Arztmobil für die gesundheitliche Versorgung von wohnungslosen Menschen“ würde das Wohnungslosenangebot im Stadt und Landkreis Karlsruhe komplettiert werden. Ein ehrenamtliches Team aus einem Wohnungslosenarzt und einer/em Rettungsassistenten/in könnten dafür sorgen, dass ärztliche, pflegerische und sozialarbeiterische Hilfe im Rahmen von medizinischen Sprechstunden in Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe stattfinden können.

Mit einem „Arztmobil“, sozusagen einer rollenden Ambulanz, sollen zudem wohnungslose Menschen auf der Straße aufgesucht werden.

Unser Ziel ist die Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen des Gesundheitswesens, mit den Krankenkassen, der Arbeitsverwaltung und der Politik, um den wohnungslosen Patienten und Patientinnen den Zugang in die allgemeine Gesundheitsversorgung zu erleichtern.

Überleitung in die Regelversorgung

Mit dem Arztmobil will das DRK einen wichtigen Service für wohnungslose und/oder suchtkranke Menschen im Stadt- und Landkreis Karlsruhe bieten. Das Arztmobil soll sozusagen ein ambulanter medizinischer Dienst für Menschen in schwierigen Lebenslagen sein, der die medizinische Erstversorgung dieser Menschen sicherstellt, indem unser Arzt deren bevorzugte Aufenthaltsorte direkt anfährt. Das Angebot umfasst die medizinische Grundversorgung, die medizinisch-therapeutische Erstversorgung und die Notfallversorgung.

"Wer nicht im Augenblick hilft, scheint mir nie zu helfen." – Johann Wolfgang von Goethe

Darüber hinaus stellt der Arzt die Überleitung oder Vermittlung in die Regelversorgung sicher, wenn das Angebot des Arztmobils für den Patienten nicht ausreicht.

Auch die Nachbehandlung wird von den Fachkräften des Arztmobils eingeleitet und sichergestellt.

Kostenlose Sprechstunde am Strassenrand

Das Arztmobil soll so bald als möglich in Einsatz gesetzt werden. Dazu ist dringend ein Sponsor notwendig.

Es muss ein gebrauchter Rettungswagen angeschafft werden, der als  Behandlungsraum dienen soll. Die Patienten werden dort besucht, wo sie leben. Menschen, die auf der Straße leben, gehen in den seltensten Fällen zum Arzt. Doch sie werden sehr oft krank, da ihre Lebensbedingungen, gerade im Winter, sehr hart sind. Das Arztmobil bietet eine medizinische Grundversorgung, aber auch darüber hinausgehende Hilfe.

Das ehrenamtliche Team für ein Arztmobil muss gefunden werden, damit Obdachlose an verschiedenen Standorten zuverlässig behandelt werden können. Vor Tafelläden, Notübernachtungen oder an Bahnhöfen soll das Team Wunden versorgen,Medizin verabreichen und wenn nötig, die Kranken in ein Krankenhaus überführen.

Pro Jahr wird zuerst einmal mit mehr als 1000 Konsultationen gerechnet. Man rechnet mit mindestens 500 Patienten im ersten Jahr.
Das Arztmobil bietet aber nicht nur medizinische Versorgung an. Ziel der Ärztinnen und Ärzte, der Pflegekräfte und der Sozialarbeiter ist es, den Kontakt zu den Erkrankten zu halten und sie an weiterführende Hilfsangebote heranzuführen.