Geiselnahme und Schießerei in Karlsruhe
Das Ende einer Zwangsräumung: 5 Tote, 7 Polizisten versorgt und 10 Personen in Schule betreut
Karlsruhe, den 4. Juli 2012
Karlsruhe (Baden-Württemberg). Am Mittwochmorgen gegen 9:00 Uhr ver-schanzte sich ein Mann mit seinen Geiseln, einem Gerichtsvollzieher, einem Schlosser und weiteren Personen in einem Mehrfamilienhaus in seiner Wohnung.
Innerhalb kürzester Zeit war der Rettungs- und Sanitätsdienst nach der Alarmierung mit insgesamt 58 Einsatzkräften am Ort des Geschehens.
31 hauptamtliche Rettungskräfte besetzten neun Rettungswagen, drei Notarzteinsatzfahrzeuge des Regelrettungsdienstes und einen Krankentransportwagen, welche begleitet wurden von fünf Notärzten, zwei Organisatorische Leiter Rettungsdienst und dem Leitenden Notarzt.
Des Weiteren waren 27 ehrenamtliche Kräfte der Schnelleinsatzgruppen
(ASB, ProMedic, DRK, Notfallseelsorge) vor Ort.
„Der Täter war bewaffnet, es fielen mehrere Schüsse“, so ein Polizeisprecher, kurz bevor die Wohnung gestürmt wurde.
Im Anschluss wurden sieben Polizisten vor Ort erstversorgt, zehn weitere Personen betreut, jedoch kam für die vier Geiseln sowie den Geiselnehmer jede Hilfe zu spät - die Notärzte konnten nur noch den Tod feststellen.





