NotrufzentraleHaus-Not-Ruf

Haus-Not-Ruf

Ansprechpartner

Jürgen Schlindwein

Tel:  07251 922 204
schlindwein@drk-karlsruhe.de

Am Mantel 3
76646 Bruchsal

Jeder Mensch kann sich zu Hause unsicher fühlen.
Zum Beispiel wenn der Mensch krank oder alt ist.
Und wenn der Mensch oft alleine ist.
Dann hilft der Haus-Not-Ruf vom Deutschen Roten Kreuz.

Diesen Knopf haben Sie am Körper.
Sie können den Knopf drücken.
Damit rufen Sie Hilfe.

  • Sie sprechen dann mit einem Mitarbeiter.

Der Mitarbeiter kennt Ihren Stand-Ort.

  • Der Mitarbeiter kann Ihnen helfen.

Er kann ein Familien-Mitglied oder einen Arzt anrufen.

  • Sie hatten doch keinen Not-Fall?

Dann wünscht der Mitarbeiter Ihnen eine ruhige Nacht.

Der Mitarbeiter kann das Gerät dann wieder abschalten.

Ihr Vorteil

Die Kunden des DRK-Kreisverbandes Karlsruhe haben den Vorteil gegenüber anderen Anbietern, dass der Notruf gleich dort eingeht, wo er hingehört – auf eine Hausnotrufzentrale, angegliedert neben der Rettungsleitstelle. Ebenso profitiert wird von der Vernetzung der DRK Leitstellen, wie der 11.652ste Einsatz ende September 2018 zeigte.

Ein Beispiel

Es ist an einem Spätsommerabend im August 2018 als ein ganz besonderer Alarm durch schrilles Hupen der Alarmsoftware eingeht. Mit diesem Notruf, erzeugte das Einsatzleitsystem den 11.000sten Einsatz des Jahres 2018. Einsatzstichwort war: „Patient schwer gestürzt mit stark blutender Wunde“

Aufgrund der im Datenblatt hinterlegten Medikamente, wusste der Disponent, dass der Patient blutverdünnende Medikamente einnimmt und dadurch verstärkt blutet. Umgehend wurde der diensthabende Rettungssanitäter, welcher das Einsatzfahrzeug für den nördlichen Landkreis besetzte, alarmiert. Parallel dazu verständigt der Disponent über die integrierte Leitstelle den Rettungsdienst und Notarzt.

Wenige Minuten später, trifft unser Mitarbeiter bei dem Patienten ein und öffnet, mit dem im Einsatzfahrzeug mitgeführten Schlüssel, die Wohnungstür. Vor Ort verschlimmerte sich der Zustand des Patienten. Das angelegte EKG zeigte einen Herzstillstand, was unseren Rettungssanitäter sofort mit Reanimationsmaßnahmen beginnen ließ.

Der in diesen Minuten auch eintreffende Rettungsdienst, setzte die erweiterten Reanimationsmaßnahmen fort. Nach kurzer Zeit begann unser Patient wieder zu atmen und wurde unter Notarztbegleitung vom Rettungsdienst ins nächste Krankenhaus mit kardiologischer Abteilung transportiert. Während des Einsatzes wurden parallel die Angehörigen informiert. Diese konnten nun direkt in das Krankenhaus fahren.