Das Freiwillige Soziale Jahr des DRK.
Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ)Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ)

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Freiwilliges Soziales Jahr

Ansprechpartner

Andrea Welker

Tel: 0721 955 95 175
andrea.welker@drk-karlsruhe.de

Ettlinger Straße 13
76137 Karlsruhe

In der Regel wird das FSJ als Praktikum bzw. als Wartezeit von Fach- und Hochschulen sowie anderen Ausbildungsstätten anerkannt. Damit verbessern sich die Chancen auf eine Ausbildungs- oder Studienplatz im Sozialbereich.

FSJ im Roten Kreuz - Lerndienst mit Mehrwert

Sie möchten

  • nach der Schule etwas praktisches tun
  • anderen Menschen helfen
  • Ihre eigenen Fähigkeiten und Neigungen entdecken (auch Berufsfindung)
  • das FSJ als Vorbereitung oder Praktikum für einen späteren sozialen Beruf nutzen
  • Wartezeiten sinnvoll überbrücken
  • eine soziale Einrichtung kennen lernen
  • sich ohne Leistungszwang mit anderen zusammen weiterbilden

Ansprechpartner

Beatrice Spendrin

Tel: 0721 955 95 172 
spendrin@drk-karlsruhe.de

Ettlinger Straße 13
76137 Karlsruhe

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Wer kann mitmachen?

Alle jungen Frauen und Männer, die das 18. Lebensjahr vollendet haben und im Besitz des Führerscheins sind. Altersgrenze ist 27 Jahre.

Beginn und Dauer:

Das FSJ beginnt jeweils am ersten September und dauert in der Regel ein ganzes Jahr. Ein Zwischeneinstieg oder eine kürzere Einsatzzeit ist unter Umständen nach Absprache möglich.

Welche Einsatzplätze stehen zur Verfügung?

Unsere Einsatzstellen liegen in Bruchsal oder Karlsruhe. FSJler im Deutschen Roten Kreuz können eingesetzt werden im Bereich:

  • Essen auf Rädern

    Im Bereich "Essen auf Rädern" werden die Mittagsmahlzeiten alten, kranken oder behinderten Menschen ins Haus gebracht. Dabei werden entweder täglich warme Mahlzeiten oder wöchentlich tiefgefrorene Menüs ausgeliefert.

    Trotz der einfachen Aufgabenbeschreibung ist der Zivildienstleistende hier nicht nur Lieferant der Nahrungsmittel, sondern auch Ansprechpartner bei Wünschen und berät zudem bei der Essensauswahl. Voraussetzung für diese Tätigkeit ist der Führerschein Klasse B (oder C 1) und eine ausreichende Fahrpraxis.

  • Zivildienst im Mobilen Sozialen Hilfsdienst

    Ältere oder behinderte Menschen, die sich nur schwer oder gar nicht selbst versorgen können, sind auf Hilfe angewiesen. Der Mobile Soziale Hilfsdienst ermöglicht den Betroffenen, ihre individuellen Wünsche zur Teilnahme am gesellschaftlichen Leben zu verwirklichen. 

    Die Arbeit der Zivildienstleistenden verlangt in diesem Bereich daher ein hohes Maß an Selbständigkeit, Zuverlässigkeit und verantwortungsbewusstem Handeln.  Genau betrachtet umfasst dieses Aufgabengebiet drei Bereiche:  

    • Hilfen zur Erhaltung und Erweiterung von Kontakten zur Umwelt  Besuchsdienste (Gespräche, Vorlesen, Spiele etc.), Begleitung zu Ärzten, Behörden, Ausflügen, Feierlichkeiten etc.
    • Hilfen im Haushalt,  Zubereitung von Mahlzeiten, Einkaufen gehen,  Reinigungsarbeiten in der Wohnung, Gartenarbeiten
    • Sozialpflegerische Hilfen: bei der Körperpflege (Waschen, Baden und Rasieren), beim Aufstehen und Zubettgehen, beim An- und Auskleiden, beim Gehen und bei Körperübungen.
    • Diese Hilfen können nur nach Ausbildung und Anleitung durch eine Fachkraft vom Zivildienstleistenden ausgeführt werden. 

    In der Regel ist für eine Tätigkeit in diesem Bereich der Besitz des Führerscheins der Klasse B (oder C1)  erforderlich. Natürlich erhalten Zivildienstleistende zu Beginn ihrer Tätigkeit eine ausführliche Einweisung in der Dienststelle und einen fachspezifischen zweiwöchigen Einführungslehrgang.

Unsere Leistungen:

  • Taschengeld (180,- € / Monat)
  • Verpflegungsgeld pauschal 155,- €)
  • Wohnungskostenzuschuss 75,- €)
  • Sozialversicherung
  • 27 Tage Freistellung (Urlaub)
  • Kindergeld und Waisenrente werden in der Regel weiter gewährt
  • Pädagogische Begleitung
  • Begleitende Seminare

Das FSJ wird pädagogisch begleitet. Bestandteil sind 25 Seminartage.

Seminarinhalte sind u. a.:
Praxisreflektion, Berufsorientierung, Zukunftswerkstatt, fachspezifische Themen, Pflegekurs, Vorträge zu sozialen und gesellschaftspolitischen Themen, kreative Angebote, Freizeitangebote usw. Bei den Seminaren richten wir uns nach den Bedürfnissen und Wünschen der Teilnehmer/innen

Was erwarten wir?

Die Helfer/innen verpflichten sich

  • zu einer ganztägigen Mitarbeit (38,5 Std. / Woche)
  • zur Befolgung der Anweisungen der Einsatzstellen
  • zur Einhaltung der Schweigepflicht
  • zur Teilnahme an den Seminaren 

Weiterführende Informationen im Internet

Wartezeiten gezielt und sinnvoll nutzen - und dabei eigene Wünsche, Stärken und Grenzen entdecken. Das BFD oder FSJ wird als Wartezeit fürs Studium angerechnet und von vielen Ausbildungsstätten als Praktikum anerkannt.